Pressemitteilung 04.11.2025 Am Bremer GESTRA-Standort wird weiterproduziert!

IG Metall und Arbeitgeber einigen sich auf einen Zukunftstarifvertrag

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11. November 2025 11. November 2025


  • Belegschaft setzt sich mit eigenem Zukunftskonzept durch
  • Produktionsprozess wird modernisiert
  • Notwendige Personalanpassungen werden über ein Freiwilligenprogramm erreicht und sind finanziell gut abgesichert

Über sieben Monate hat die Auseinandersetzung über die Zukunft des Bremer Traditionsbetrieb GESTRA AG gedauert. Die Ausgangsbedingungen waren für die Arbeitnehmerseite sehr ungünstig: der Spirax-Konzern in England hatte bereits entschieden, die Produktion in den kommenden zwei Jahren in andere Standorte auszugliedern. Die Vorbereitungen liefen bereits an.

Doch das konnte verhindert werden! Mit hohem Engagement entwickelte die IG Metall mit den Beschäftigten ein alternatives Produktionskonzept und setzte sich letzten Endes gegen den die Pläne des Konzerns durch. Nun ist der Kampf beendet, die Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen und nach Zustimmung der Belegschaft kann der Zukunftstarifvertrag unterschrieben werden.

Auf der kommenden Betriebsversammlung der GESTRA AG am kommenden Mittwoch, 05. November 2025 wird die Belegschaft über das Verhandlungsergebnis und damit über die Umsetzung des Zukunftstarifvertrags abstimmen.

Im Anschluss an die Betriebsversammlung laden wir Sie zu einem Pressegespräch um 11.15 Uhr im Gemeindehaus der Martin-Luther-Gemeinde Findorff (Neukirchstraße 86, 28215 Bremen) ein.


Betriebsrat, IG Metall und Arbeitgeber treten erstmals gemeinsam vor die Presse und erklären die Inhalte der Einigung und was sich künftig im GESTRA-Betrieb verändern wird. Im Anschluss stehen alle Parteien für Statements zur Verfügung. Ebenfalls sind O-Töne mit den Beschäftigten möglich.

 Wir würden uns freuen, wenn sie dieser Einladung annehmen.

„Wir sind alle stolz und erleichtert, dass es uns gelungen ist, den Bremer GESTRA-Standort für die nächsten Jahre zu sichern. Das war ein hartes Stück Arbeit, denn am Anfang war es nicht klar, ob wir es schaffen, den bereits feststehenden Beschluss des Konzerns wieder zurückzudrehen. Aber es ist uns gelungen. Grund dafür ist ein überzeugendes und substanzielles Zukunftskonzept, das mit dem Wissen und Engagement der Beschäftigten entwickelt wurde. Jetzt müssen Belegschaft und Führung beherzt und gemeinsam die Zukunft des Betriebes vorantreiben“, so Ute Buggeln, Geschäftsführerin der IG Metall Bremen.

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