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Mit ihrem offenen Brief an den Bundeskanzler bringen die Vertrauenskörperleitungen der IG Metall bei Mercedes-Benz die wachsender Verunsicherung und Unzufriedenheit unter den Beschäftigten zum Ausdruck, die durch die Angriffe der Bundesregierung auf Sozialstaat und Arbeitnehmerrechte entstehen.
In der dritten Tarifverhandlung für die Holz und Kunststoff verarbeitende Industrie in Niedersachsen und Bremen haben sich IG Metall und Arbeitgeber gestern in Osnabrück auf ein Verhandlungsergebnis verständigt.
Mit Betriebsrat ist der Arbeitsplatz sicherer, besser und gesünder. Betriebsräte mit Beratung, Betreuung und Bildung der IG Metall erreichen mehr. Deshalb: Geht wählen. Macht unser „Team IG Metall“ stark.
Unser Sozialstaat und unsere erkämpften Arbeitnehmer*innenrechte sind nicht verhandelbar! 2000 Bremer sagen "Uns reichts!" am 10. Juli auf der Straße.
Am Freitag, den 12. Juni 2026, sind auch zahlreiche Beschäftigte von ArcelorMittal Bremen in die Hauptstadt gereist, um gemeinsam mit tausenden Kolleg*innen aus ganz Deutschland ein deutliches Zeichen zu setzen.
5.000 Kolleginnen und Kollegen aus dem Bremer Mercedeswerk sind am 03. Juli 2026 dem Demo-Aufruf der IG Metall gefolgt und haben ein deutliches Zeichen gesetzt: Sie sind nicht gewillt, den Sparkurs zu akzeptieren, den das Management sich für alle deutschen Standorte ausgedacht hat.
Im April sollte es für die Beschäftigten der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie (HvI) Einmalzahlungen und einen Mitgliederbonus geben. Ende April teilte die Geschäftsführung von HBI in Rotenburg den Beschäftigten mit, dass diese Zahlungen verschoben werden sollen. Aber es kam anders.
Wir können nicht verhindern, dass Arbeitgeber entscheiden, Arbeit zu verlagern oder Produktionsstätten woanders aufzubauen. Als IG Metall versuchen wir, diese Entscheidungen zu beeinflussen aber die Entscheidung selbst, die treffen die Arbeitgeber.
Am 21. September protestieren Beschäftigte bundesweit gegen Stellenabbau und Standortschließungen. Auch in Bremen werden wir in Hemelingen und in der Hansalinie auf die Straße gehen.
Wir sind tief beunruhigt. Es muss jetzt gehandelt werden. Vermögen und Besitz sind immer einseitiger verteilt - weltweit, aber auch in Deutschland. Wir registrieren einen Überreichtum bei Wenigen in Deutschland. Daher dieser folgende Appell an die Bundesregierung und die Regierungen der Länder.